Sommertour 2012

 

Ein kleiner Reisebericht über unsere Sommertour 2012

Wir, das sind Gabi und Karl mit unserem Hymer Camp 544,

und Andre‘, Dagmar und Smilla mit ihrem Laika Ecovip

 

Sommertour2012_Straßenkarte1

 

 

gepl.

Stellplatz

Anzahl

Übern.

Strom

VE

Gesamt

2P,1Womo

Bemerkung

Note

1-6

Geo-

caches

Büsum

1

X

VE

19,00€

Schöner Platz ohne Sanitär

2-3

 

St.Peter Ording

 

 

 

 

Nicht angefahren, Wetter

 

 

Tönning

1

X

VE

15,00€

Wasserblick auf die Eider

2

2

Nordstrand

1

X

VE

16,50€

Keine Chemokassetten

1-2

 

Altenhof gr. Jäger

2

X

VE

16,00€

Sanitär… naja

2-3

2

Kiel Holtenau

 

 

 

 

Nicht angefahren, SP‘s voll

 

 

Boltenhagen

 

 

 

 

Seebrückenfest, SP‘s voll

 

 

Redewisch

2

X

V

24.00€

Ruhe pur, keine Entsorgung

3

2

Boiensdorf

 

 

 

 

Nicht angefahren wg. Rep.

 

 

Pepelow

1

X

VE

19,30€

TOP

1-2

 

Warnemünde

1

-

--

22,00€

Zu teuer

4

4

Barth

1

X

--

7,00€

Zum Übernachten reicht es

3

 

Abbruch der Reise wegen Notfall.

Sellin/Rügen

 

 

 

 

 

 

 

Stagnieß/Usedom

 

 

 

 

 

 

 

Löwenberger Land

 

 

 

 

 

 

 

Waren/Müritz

 

 

 

 

 

 

 

Dorfrep. Rüterberg

 

 

 

 

 

 

 

Lüneburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fotos wurden mit einer Panasonic FZ28, einer Panasonic DMC-LZ3, einer Canon 1100D

sowie einem Samsung Handy gemacht. Fotografiert haben wir alle.

 

 

 

 

Tag 1:  30. 07. 2012, 08:00

 

Wir treffen uns mit Andre‘, Dagmar und und Smilla auf dem Parkplatz vor A..i.

Die Womos sind gepackt, die Tanks und der Kühlschrank voll, die Weinfässer verstaut.

Und die Laune ist auch gut. Es regnet nicht…….. Im Moment.

Abfahrt!

Am Kreisel scheint die Sonne, also geradeaus. Bei Regen wären wir jetzt rechts abgebogen

und über Holland, Belgien, nach Frankreich gefahren. Aber wie gesagt, es regnet nicht…….. Im Moment.

Zuerst durch den Wesertunnel zum Schaufenster Fischereihafen nach Bremerhaven, bei Fiedler etwas Fisch einkaufen.

Riesenmonstergarnelen, Lachs und Wolfsbarsch für den Grill heute Abend.  !!! Lecker !!!

Auf dem Weg zur Fähre Wischhafen Glückstadt über die Elbe sind wir in ein Unwetter geraten.

Blitz, Donner, Hagel und Sturmböen. Alles auf einmal. Das fängt ja gut an.

Aber nach 10 Minuten war alles wieder schön.

 

Nach dem Unwetter

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Der Wischhafener Elbfähranleger

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Der Fährmann am Wischhafener Fähranleger

von dem verstorbenen Hemmoorer Künstler Frijo Müller-Belecke   

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http://www.elbfaehre.de/

2 Fähren sind immer auf dem Wasser, 2 Fähren am Ent- und Beladen

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Unsere 1. Übernachtung sollte nach Plan auf dem Wohnmobilhafen Büsum sein.

Obwohl der Platz schon ziemlich voll war, konnten wir 2 Plätze nebeneinander ergattern.

Das Wetter wurde leider ein wenig instabil, so dass wir das Grillen auf den nächsten Abend verschoben.

Wir erkundeten stattdessen mit dem Fahrrad den Ort, und in einem kleinen

Restaurant am Hafen aßen wir zu Abend. Das Essen war nicht so prall.

Na ja, wir saßen wenigstens im Trockenen.

Aber diese Erfahrung  bestätigte uns in unserer Intention, uns während dieser Reise selbst zu versorgen.

Nach einer ruhigen Nacht folgte am nächsten Tag der obligatorische Stadtbummel.

 

Tag 2:  31. 07.2012

 

 Schöner Stadthafen                                                     

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Zweimaster Brigg Mercedes

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Büsumer Yachthafen                                                    

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Gabi fotografiert Karl beim fotografieren von

Gabi, die gerade Karl fotografiert, der Gabi….

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Natürlich wurde auch die Einkaufsmeile von Büsum besucht. Und das macht müde.

Smilla brauchte unbedingt eine Pause

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Dagmar, Andre‘ und Smilla

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Heute sollte es dann eigentlich weiter nach St.-Peter-Ording gehen.

aber wir entschlossen uns in Tönning zu übernachten, weil das Wetter nicht so aussah, das man den schönen

Strand von SPO ohne übergestülpten Floratorf Plastiksack einigermaßen trocken besuchen konnte.

 

Auf dem Weg dahin kamen wir an das Eidersperrwerk.

Ein technisches Meisterwerk, um dem „Blanken Hans“ zu trotzen.

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 P1040073

 

Auf  dem Stellplatz in Tönning angekommen, wurde erst mal die ausgefallene Grillsession vom Vorabend

nachgeholt. Leider gibt es keine Bilder vom eigentlichen Festschmaus. Zu stark war die Gier.

Und alles war, obwohl es eine Grillpremiere mit den COBB-Grills war, einfach YUMMY YUMMY KÖSTLICH.

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Wir haben auch eine kleine Radtour in Tönning gemacht, aber aufgrund des einsetzenden Regens nicht fotografiert.

 

Tag 3:  01. 08. 2012

Das Womoland auf Nordstrand war unser heutiges Ziel.

Auf dem Weg dorthin machten wir in Friedrichstadt eine größere Pause.

Friedrichstadt wird auch die Holländerstadt genannt. Und es stimmt tatsächlich. In dieser kleinen Stadt

sieht es genauso aus wie in vielen holländischen Städten.

 

Grachten wie in Holland

P1040093  

Häuser wie in Holland

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Dann  fuhren wir weiter zum Stellplatz Womoland Nordstrand.

Wir kamen gerade rechtzeitig, um an der Grillparty, die immer am Mittwoch und Samstag stattfindet,

teilzunehmen. Lecker Essen, Lecker Bier. Alles ist gut.

Ein schöner Stellplatz, hier genießt man die absolute Ruhe. Nur Smilla musste an die Leine.

Seit dem letzten Jahr herrscht absoluter Leinenzwang, nachdem der Deichschäfer im letzten

Jahr ca. 70 gerissene Lämmer beklagte.

 

Blick vom Deich auf den Stellplatz

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Unendliche Weiten                                                  

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Ein Himmel wie gemalt

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Der Deich ist hier seeeeeehr steil…….              

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Das ist nicht der Fujiyama

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Es hat uns hier sehr gut gefallen.

Das einzige Manko:

Leider keine Chemiekassetten Entleerung, weil es auf der Insel keine zentrale Kläranlage gibt.

 

Tag 4:  02. 08. 2012

 

Jetzt werden die Küsten gewechselt. Es geht weiter in Richtung Ostsee.

Über Schleswigs Memarkt, um ein Netzteil für den Lumixakku zu kaufen (das Richtige liegt zu Hause…toll.),

ging es weiter nach Kappeln.

Ein wenig Sightseeing, Eis essen und Leute gucken.

 

Restaurantschiff

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Zweimastklipper SS „ELEGANT“

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Zweimast-Toppsegel-Schoner SS "IDE MIN"

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Zweimast-Toppsegel-Schoner SS “CATHERINA”

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Die nächsten 2 Übernachtungen machten wir auf dem Stellplatz Grüner Jäger in Altenhof bei Eckernförde.

Es waren nur die Stellplätze am Waldrand freigegeben, weil die große Wiese durch den vielen Regen

ziemlich aufgeweicht war.

 

Dieses Bild ist von unserer Ostertour.

Aber bis auf das fehlende Laub an den Bäumen und die fehlenden Womos, ist alles gleich.

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Tag 5:  03. 08. 2012

 

Wir begannen den Tag mit einer Radtour durch den Wald an die Eckernförder Bucht.

Durch das Supertele von Andre’s Canon sahen wir das Riesenrad auf der Kirmes zu den Piratentagen in Eckernförde.

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Da wollten wir natürlich mitfeiern und durch den Wald nach Eckernförde fahren.

Leider verhakte sich der Umwerfer der Shimano Schaltung an Gabis Fahrrad beim Umschalten

in den Hinterradspeichen. Sie konnte gerade noch einen Sturz vermeiden.

Und so sind Andre‘ und ich erst einmal allein nach Eckernförde geradelt, um Ersatzteile zu holen.

Gar nicht mal so einfach, das Passende zu finden. Ein kleiner Fahrradhändler half uns aus der Klemme,

indem er ein Neufahrrad zerlegte und uns diesen Umwerfer verkaufte. Das macht heutzutage nicht jeder.

Danke dafür. Und weil wir schon mal da waren, haben wir noch schnell ein paar Geocaches gefunden.

Nachdem wir das Fahrrad repariert hatten, sind wir doch noch los.

Um 17:00 sollte am Strand ein Piratenüberfall stattfinden, den wir gern miterlebt hätten,

aber es fing wieder einmal pünktlich an zu regnen. Also noch einmal gewartet. Dann klarte es auf und wir haben

einen schönen Abend gehabt. Überall liefen als Piraten verkleidete Kinder und Erwachsene herum.

Leider hatten wir auch dieses Mal keine Kamera mit. Schade.

 

Tag 6:  04. 08. 2012

 

Auf ging‘s nach Kiel Holtenau: Auf den Stellplatz in der Mecklenburger Straße. Aber diese Idee hatten

1 Million andere auch. Es war kein Platz mehr frei. Und ich hätte so gern Schiffe geguckt.

 

Also weiter zur nächsten Station nach Boltenhagen. Aber auch hier waren alle Stellplätze rappelvoll,

weil hier das Seebrückenfest gefeiert wurde. Na, toller Tag heute.

 

Aber man hat ja gelesen und mir fiel die Ausweichmöglichkeit Redewisch auf dem Stellplatz am Swingolfplatz ein.

Und siehe da, nur 1 Womo am Platz.  Also blieben wir für 2 Tage hier.

Herrlich. Absolute Ruhe. So langsam stellt sich Urlaubsfeeling ein. Trotz immer mal wieder Regen.

 

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Alles tiefenentspannt.

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Blick von der Steilküste auf die Ostsee

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Hier hätte wir es noch länger ausgehalten, wenn das Entsorgungsproblem nicht gewesen wäre.

Andre‘s Kläranlage machte Zicken, und wir mussten entsorgen.

 

Tag 8:  06. 08. 2012

 

Also weiter zum Campingplatz Möwe auf dem Boiensdorfer Werder. Dieser Platz entsprach

nach einer Begehung aber nicht unseren Vorstellungen, und Andre‘ konnte dort auch nicht entsorgen.

Weiter nach Boiensdorf, Stellplatz am Strand. Entsorgung nur morgens 11:00 Uhr. Und jetzt ist es 13:00 Uhr

Bis zum nächsten Tag können wir nicht warten.

 

Dann sind wir weiter nach Pepelow zum Campingplatz am Salzhaff zur Reparatur von Andre‘s Kläranlage. 

Der Umpumpschieber wollte nicht mehr. Da Andre‘ aber nie ohne komplette Werkzeugkiste fährt,

konnte er das ziemlich schnell wieder geradebiegen.

Der Campingplatz hat ein neues Rezeptionsgebäude mit Super-Sanitäranlagen.

Die Abrechnung über die Chipkarte klappte gut. Sekunden genaues Abbuchen beim Duschen.

Die Stellplätze vor der Schranke für Womos sind alle mit Strom und Wasser.

Es hat uns hier sehr gut gefallen.

 

Das Salzhaff ist ein Paradies für Surfer und Kitesurfer

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Smilla ist doch ein Seehund

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Tag 9:  07. 08. 2012

 

Dann sind wir weiter nach Warnemünde auf den Stellplatz am Bahnhof.

Hier war es schon ziemlich voll wegen der Hansesail am Wochenende.

Aber wir konnten 2 schöne, ruhige Plätze am Rand ergattern.

Warnemünde gefällt uns sehr gut. Nette kleine Altstadt, eine schöne Promenade

mit viel kleinen Geschäften, Kneipen und Restaurants.

Wir wollten nicht zur Hansesail bleiben, weil Andre’s und Dagmars Urlaub zu Ende war,

und wir diesen Rummel auch nicht unbedingt haben müssen. 

Für die Übernachtung haben wir 22€ bezahlt. Wir waren 24,5 Std. auf dem Platz.

0,5 Std zu lange. Für 6€. Na ja, eigene Dummheit.

 

Fähre Rostock Trelleborg

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Yachthafen

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Kutterhafen, mit Backfischkuttern, Bernsteinkuttern, Pommeskuttern u.s.w.

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Der Warnemünder Strand

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Ob die Liebe so lange hält wie die Schlösser?

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Ein Vorbote der Hansesail. Die russische Bark Krusenstern ehem. Padua

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Tag 10:  08. 08. 2012

 

Andre‘, Dagmar und Smilla fuhren wieder Richtung Heimat, und wir sind weiter nach Barth,

auf den Stellplatz am Hafen. Für eine Übernachtung ist dieser Teil des Parkplatzes in Ordnung.

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Hotel Speicher Barth

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Vorher waren wir noch kurz auf dem Naturcamp Pruchten

Die 60 Wohnmobilstellplätze vor der Schranke waren abgesperrt, und die Versorgungssäulen

eingetütet. Sie sind auch nicht mehr buchbar.

 

Tag 11:  09. 08. 2012

 

Auf dem Stellplatz am Hafen in Barth haben wir eine ruhige Nacht verbracht, und wollten gerade los,

und mit den Fahrrädern den Darß erkunden, als uns ein Anruf erreichte, der uns veranlasste,

die Rundreise hier abzubrechen um nach Hause zu fahren.

Aber wir werden die fehlenden Stationen unserer Rundreise in umgekehrter Reihenfolge

im Herbst besuchen. 

 

Gruß von Karl, Gabi, Andre‘, Dagmar und Smilla